AGB

1. Reiseleistungen

Der Umfang der vertraglichen Leistungen der Reisen ist in den einzelnen Reisebeschreibungen festgelegt. Die Reisebeschreibungen sind abschließend und vollständig auf der Internetseite des Reiseveranstalters unter www.kolbenspiel.de angegeben.
Die Reiseleistungen bestehen derzeit aus der Auswahl der Reiserouten, dem Buchen der Übernachtungen und dem Führen der Touren.

2. Buchung einer Reise

Der Reisende bietet mit seiner Anmeldung zur Reise gegenüber dem Veranstalter den Abschluß des Reisevertrages verbindlich an
Die Anmeldung kann schriftlich per Post, Fax oder E-Mail erfolgen.
Meldet der Reisende die Reise für sich und gleichzeitig für weitere Reisende an, haftet er für deren Vertragsverpflichtungen wie für seine eigenen, wenn er dies ausdrücklich gegenüber dem Reiseveranstalter erklärt hat.

3. Der Reisevertrag

Der Reisevertrag kommt zustande, sobald der Reiseveranstalter die Anmeldung bestätigt.

4. Zahlung

Der Reisepreis ist vor Beginn der Reise zu zahlen. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, vor der Zahlung dem Reisenden einen Sicherungsschein gemäß § 651k Abs. 3 BGB auszuhändigen.
Mit Vertragsschluß kann eine Anzahlung von 20% gefordert werden zzgl. evtl. Versicherungsprämien. Der Restbetrag ist spätestens 28 Tage vor Reiseantritt ohne nochmalige Aufforderung zu zahlen. Maßgebend ist die Gutschrift des Zahlungsbetrages auf dem Konto des Reiseveranstalters. Zahlungen erfolgen ausschließlich durch Überweisung auf das Konto des Reiseveranstalters.
Vor der Zahlung sind dem Reisenden die Reiseunterlagen auszuhändigen. Zahlt der Reisende nicht fristgemäß, muß der Reiseveranstalter die Reiseunterlagen nicht aushändigen.

5. Leistungsänderungen

Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluß notwendig werden und die von dem Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Der Reiseveranstalter setzt den Reisenden von Leistungsänderungen unverzüglich in Kenntnis. Der Reiseveranstalter behält sich im gleichen Zuge vor, dem Reisenden ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anzubieten.

6. Preisänderung

Der Reiseveranstalter behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse, zu ändern.
Erhöhen sich die bei Abschluß des Reisevertrages bestehende Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann der Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöht werden:
a) bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann der erhöhte Betrag verlangt werden;
b) andernfalls werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Der sich so ergebende erhöhte Betrag für den Einzelplatz kann von dem Reiseveranstalter verlangt werden.
Werden die bei Abschluß des Reisevertrages bestehenden Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber dem Reiseveranstalter erhöht, so kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch für den Reiseveranstalter verteuert.
Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluß des Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht werden, in dem sich die Reise für den Reiseveranstalter verteuert.
Eine Preiserhöhung ist in diesen Fällen jedoch nur zulässig, sofern zwischen Vertragsabschluß und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsabschluß noch nicht eingetreten oder für den Reiseveranstalter nicht vorhersehbar waren. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat der Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich zu informieren. Ab den 20. Tag vor Reisebeginn kann der Reiseveranstalter Preiserhöhungen nicht mehr verlangen.
Bei Preiserhöhungen von mehr als 5% kann der Reisende ohne Gebühren vom Reisevertrag zurücktreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis dem Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat die zuvor genannten Rechte unverzüglich nach der Mitteilung durch den Reiseveranstalter gegenüber diesem geltend zu machen.

7. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung, Ersatzpersonen

a) Rücktritt
Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn von der Buchung zurücktreten. Maßgebend für die nachfolgenden Stornofristen ist der Zeitpunkt des Eingangs der schriftlichen Erklärung bei dem Reiseveranstalter.
Bei Rücktritt kann der Reiseveranstalter eine angemessene Entschädigung konkret berechnen oder gemäß § 651 I BGB laut folgender Aufstellung verlangen.
Die pauschale Entschädigung beträgt:
bis 100 Tage vor Reiseantritt 5% desReisepreises;
ab 99. Tag vor Reiseantritt 10% des Reisepreises;
ab 69. Tag vor Reiseantritt 30% des Reisepreises;
ab 49. Tag vor Reiseantritt 50% des Reisepreises;
ab 29. Tag vor Reiseantritt 70% des Reisepreises;
ab 14. Tag vor Reiseantritt 90% des Reisepreises;
ab Tourbeginn 100 % des Reisepreises.
Dem Reisenden obliegt es, dem Reiseveranstalter einen eventuell geringeren Schaden nachzuweisen.
b) Umbuchungen
Umbuchungen von Terminen und Reisezielen sind nur durch Rücktritt vom Reisevertrag mit nachfolgender Neuanmeldung möglich.
Es gilt die Regelung unter a) Rücktritt zu den Entschädigungsansprüchen des Reiseveranstalters.
c) Ersatzreisender
Bis zum Reisebeginn kann sich der Reisende durch einen Dritten ersetzen lassen. Der Reiseveranstalter kann dem Wechsel in der Person des Reisenden widersprechen, wenn der Dritte den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Der Reiseveranstalter erhebt bei einer Umbuchung ein pauschales Entgelt von 100 Euro, zuzüglich von Mehrkosten in der Person des Dritten. Der Reisende und der Dritte haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner.

8. Nichtantritt der Reise und nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Reisende Leistungen ganz oder teilweise nicht in Anspruch, ohne daß ein Fall höherer Gewalt, der Unmöglichkeit oder der mangelhaften Erfüllung vorliegt, behält der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis.
Erhält der Reiseveranstalter von einzelnen Leistungsträgern ersparte Aufwendungen zurück, werden diese an den Reisenden zurückgezahlt oder gegebenenfalls mit dem Reisepreis verrechnet.

9. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter

Der Reiseveranstalter kann vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten, wenn der Reisende die unter Ziff. 4 der AGB geregelten Zahlungsverpflichtungen auch innerhalb einer vom Reiseveranstalter gesetzten Nachfrist nicht erfüllt.
Ebenso dann, wenn bis vier Wochen vor Reiseantritt die vertraglich ausgeschriebene oder behördlich festgelegte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Soweit der Reisevertrag nichts anderes vorsieht, müssen mindestens 4 Reisende die Reise gebucht haben.
Der Reiseveranstalter wird in diesem Fall unverzüglich nach Eintritt dieser Voraussetzung den Reisenden davon in Kenntnis setzen, daß er zurücktritt und die Reise nicht durchgeführt wird.
Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, ist der Reisende bereits zu diesem Zeitpunkt in Kenntnis zu setzen.
Nach Antritt der Reise kann der Reiseveranstalter den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung nachhaltig stört oder wenn er sich in solchen Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Gleiches gilt auch ohne Abmahnung, wenn er sich ohne Verschulden des Reiseveranstalters als fahruntauglich erweist oder ansonsten unfähig ist, die Reise fortzusetzen.
Der Reiseveranstalter behält nach der Kündigung den Anspruch auf den Reisepreis. Er muß sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgeschriebenen Beträge. Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt in diesem Fall der Reisende selbst.

10. Kündigung des Vertrages wegen höherer Gewalt

Wird die Reise infolge bei Vertragsschluß nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl Reisender als auch Reiseveranstalter den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Reiseveranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Soweit nach dem Vertrag die Rückbeförderung vereinbart ist, hat der Reiseveranstalter den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Weitere Mehrkosten infolge der Kündigung fallen dem Reisenden zur Last.

11. Haftung des Reiseveranstalters

Der Reisende haftet zunächst für seine Fahrweise, eigens verschuldete Verkehrsunfälle, einschließlich daraus entstehender materieller und immaterieller Schäden, selbst. Dies gilt auch dann, wenn er auf vorgegebenen Strecken fährt und wenn er einem Reiseleiter oder einer sonstigen von dem Reiseveranstalter ausgewählten Person, folgt.
Der Reisende sichert zu, Inhaber einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein.  Er fährt auf eigene Gefahr und nimmt mit seinem Motorrad an der Veranstaltung teil, das für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen und in einem fahrsicheren Zustand sein muß. Die Teilnahme setzt eine gute physische und psychische Konstitution voraus. Er verpflichtet sich, keine Wegstrecken oder Straßenpassagen zu fahren, welche ihm zu schwierig erscheinen.
Jeder Reiseteilnehmer fährt auf eigene Gefahr und muss eine komplette Schutzausrüstung tragen – Motorradhelm, Motorradhandschuhe und -stiefel, Anzug mit Protektoren. Des Weiteren sind die in den einzelnen Ländern gültigen Verkehrsgesetze zu beachten. Gruppenregeln, auf die vor Antritt der Fahrt hingewiesen werden, sind unbedingt zu beachten.
Eine Nichtbefolgung berechtigt den Reiseveranstalter zur fristlosen Kündigung des Reisevertrages gemäß Ziff. 9 der AGB.

Die Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig vom Reiseveranstalter herbeigeführt worden ist und wenn der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstandenen Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
Der Reiseveranstalter empfiehlt dem Reisenden den Abschluß einer Reiseunfall- und Reisegepäckversicherung.

Wenn für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf solchen beruhende gesetzliche Vorschriften gelten, nach denen ein Anspruch auf Schadenersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist, so kann sich auch der Reiseveranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Haftungserleichterung berufen.
Für Schäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden und in der Reisebeschreibung und Reisebestätigung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet sind, haftet der Reiseveranstalter auch bei Mitwirkung der Reiseleitung an diesen Fremdleistungen nicht für das Verschulden des die Fremdleistung erbringenden Veranstalters.

12. Gewährleistungsrechte

Bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen ist der Reisende verpflichtet, alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehenden Schaden gering zu halten.
Wird eine Reiseleistung nicht oder nur unvollständig erbracht, kann der Reisende innerhalb angemessener Zeit Abhilfe verlangen. Seine Beanstandungen muß er unverzüglich der zuständigen Reiseleitung oder den Leistungsträgern anzeigen. Diese sind beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern das möglich ist und nicht einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Reiseveranstalter ist berechtigt, dem Reisenden eine gleichwertige Ersatzleistung anzubieten und damit Abhilfe zu schaffen. Können Reiseleitung oder Leistungsträger keine Abhilfe schaffen, müssen die Beanstandungen dem Reiseveranstalter unverzüglich, möglichst schriftlich (Telefax, Telegramm), mitgeteilt werden. Der Kontakt zu dem Reiseveranstalter ist in den Reiseunterlagen näher bezeichnet.
Auf Verlangen des Reisenden hat seine zuständige Reiseleitung eine Niederschrift über die einzelnen Beanstandungen anzufertigen. Weitergehende Befugnisse, insbesondere rechtsverbindliche Erklärungen abzugeben, haben die Reiseleiter bzw. die Leistungsträger nicht.

Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reiseleistung kann der Reisende eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung), sofern er es nicht schuldhaft unterlassen hat, den Mangel anzuzeigen.

Wird die Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Reiseveranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, auch für den Reiseveranstalter erkennbarem Grund, nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Der Reisende schuldet den Teil des Reisepreises, der auf die bis zur Kündigung in Anspruch genommenen Leistungen entfällt, es sei denn, daß diese Leistungen für den Reisenden infolge der Aufhebung nicht von Interesse waren.
Unbeschadet der Minderung oder Kündigung kann der Reisende Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

13. Ausschluß von Ansprüchen und Verjährung

Ansprüche wegen nichtvertragsgemäßer Erbringung der Reiseleistung muß der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise bei dem Reiseveranstalter geltend machen. Dies sollte aus Gründen der Beweissicherung schriftlich erfolgen. Nach Ablauf dieser Frist können Ansprüche nur noch geltend machen, wenn der Reisende ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert war.
Die vertraglichen Ansprüche des Reisenden auf Gewährleistung oder Schadenersatz verjähren nach einem Jahr, beginnend mit dem Tag, an dem die Reise nach dem Vertrag enden sollte. Betreffen die Gewährleistungsansprüche Körperschäden oder haftet der Reiseveranstalter aufgrund grober Fahrlässigkeit, gelten für die Verjährung die gesetzlichen Bestimmungen. Hat der Reisende Ansprüche geltend gemacht, ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem der Reiseveranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist.

14. Paß-, Visa-, Gesundheitsvorschriften

Der Reiseveranstalter unterrichtet den Reisenden über Bestimmungen von Paß-, Visa- und Gesundheitsvorschriften. Reisenden, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, gibt das zuständige Konsulat Auskunft.
Über wichtige Änderungen der in der Reiseausschreibung wiedergegebenen allgemeinen Vorschriften wird der Reiseveranstalter vor Antritt der Reise informieren.
Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa, Pässe oder sonstiger Reisedokumente durch die jeweilige Behörde oder diplomatische Vertretung, auch wenn der Reiseveranstalter damit beauftragt worden ist, es sei denn, er hat die Verzögerung zu vertreten.
Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu Lasten des Reisenden, es sei denn, der Reiseveranstalter hätte den Reisenden falsch oder nicht informiert. Sollte der Reisende die Vorschriften nicht beachtet haben und wird ihm dadurch die Einreise in andere Staaten unmöglich, kann der Reiseveranstalter die entsprechenden Reiserücktrittsgebühren geltend machen.

15. Versicherungen

Im Leistungsumfang enthalten sind keine Versicherungen.
Der Abschluß einer Reiserücktritts-, Unfall-, Auslandskranken-, Krankenrückholversicherung und eines Fahrzeugschutzbriefes, werden vom Reiseveranstalter ausdrücklich empfohlen.

16. Gerichtsstand

Gerichtsstand für Vollkaufleute, für Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, sowie für Personen, die nach Abschluß des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, ist der Sitz des Reiseveranstalters.

17. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

18. Datenschutz

Alle personenbezogenen Daten, die der Reisende dem Reiseveranstalter zur Verfügung stellt, sind gemäß Bundesdatenschutzgesetz gegen mißbräuchliche Verwendung geschützt.

19. Verbraucherstreitbeilegungsgesetz

Rechtliche Hinweise zum Verbraucherstreitbeilegungsgesetz:
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform für die außergerichtliche Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) bereit, die unter www.ec.europa.eu/consumers/odr aufrufbar ist. Für den Fall rechtsgeschäftlicher Beziehungen zu einem Verbraucher im Sinne des § 13 BGB geben wir folgende Erklärung ab:

Wir sind bestrebt, etwaige Meinungsverschiedenheiten aus unserer Vertragsbeziehung auf einvernehmliche Weise beizulegen. Wir sind zur Durchführung eines Vermittlungsverfahrens vor der Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e.V. bereit. Folgende Daten zur Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e.V. werden mitgeteilt:

Straßburger Straße 8
77694 Kehl
Telefon: +49 7851 79579
Telefax: +49 7851 79579 41
Internet: www.verbraucher-schlichter.de
E-Mail: mail@verbraucher-schlichter.de.

Diese Schlichtungsstelle ist eine „Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle“ nach § 4 Abs. 2 Satz 2 VSBG. Die Vermittlungsverfahren sind, von Missbrauchsfällen abgesehen, für den Kunden kostenfrei. Die Verjährung etwaiger Ansprüche ist während der Dauer des Verfahrens ausgeschlossen. Sollte dort keine Einigung erzielt werden, steht der Rechtsweg offen.

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